[Rezension] Schattentraum von Mona Kasten

24 November 2014



Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es -Trommelwirbel- endlich die erste Rezension auf meinem Blog. Und -Überraschung- die zweite lässt auch nicht mehr allzu lange auf sich warten. Ich hoffe ihr freut euch genauso sehr wie ich und wünsche euch jetzt viel Spaß beim Lesen!



„Als ich zum ersten Mal in deine Augen sah, wusste ich es“, murmelte er und zog mich dichter an sich heran, sodass sein Mund oberhalb meines Ohrs verharrte. „Du warst meine Hoffnung.“
Nach dem Tod ihrer Mutter wünscht sich Emma nichts sehnlicher, als der Finsternis zu entfliehen, die sie seitdem heimsucht. Womit sie dabei nicht rechnet, ist Gabriel, der plötzlich in ihr Leben tritt. Mit seinem arroganten Charme nimmt er ihre Gedanken völlig für sich ein. Doch die Dunkelheit lässt Emma nicht los. Alpträume, in denen ihr Schattenwesen erscheinen, machen ihr das Leben schwer. Und auch Gabriel ist nicht der, der er vorgibt zu sein – jede seiner Berührungen könnte sie in den Abgrund ziehen. Bald weiß Emma nicht mehr: Was ist Traum und was Wirklichkeit?


(Quelle: Klappentext des Buches, kaufen könnt ihr es hier)

Zum Inhalt:


Emma und ihr Vater ziehen aus ihrem Heimatdorf Kidlingtree nach Heffield, um dort ein halbes Jahr nach dem tödlichen Unfall ihrer Mutter einen Neuanfang zu starten. Gleich in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft lernt Emma Meggie kennen, die sie sofort ins Herz schließt. Und- wie sollte es anders sein - Gabriel. Emma fühlt sich sofort zu ihm hingezogen, spürt jedoch auch, dass ihn ein Geheimnis umgibt, das sie um jeden Preis lüften möchte. Doch auch Skander, der so gar nicht dem Bad Boy Image entspricht, zieht Emma in seinen Bann. Für welchen der beiden wird am Ende ihr Herz schlagen? Wird sie das Geheimnis rund um Gabriel lüften?

Meine Meinung:


Wer jetzt auf eine typische Vampir/Werwolf Geschichte hofft, der wird enttäuscht werden. Mona Kasten schafft eine ganz eigene fantastische Welt, die fasziniert und Staunen lässt. Welche fantastische Welt das ist, möchte ich hier nicht vorwegnehmen, da gerade das Entdecken eben dieser neuen fantastischen Welt das Buch ebenso ausmacht, wie die sich anbahnende Liebesgeschichte. 
Anfangs hatte ich es etwas schwer, in den Schreibstil herein zu finden, da ich mir immer Mona vorgestellt habe, wie mit mir spricht und die Geschichte erzählt. Ich muss sagen, dass mich das am Anfang wirklich ein wenig abgelenkt hat, aber sobald man sich in die Geschichte fallen lässt, ist man ganz in der Welt gefangen, die Emma umgibt. Mona hat Charaktere mit einen schönen Tiefe gezeichnet, die mir von vorne bis hinten sympathisch waren. Nie hatte ich das Gefühl, dass Emma drohte, mir auf die Nerven zu gehen. Emma tut Dinge nach Intuition, aber wesentlich bedachter, als so manch anderer Charakter es tut. Emma ist für mich einfach ein runder Charakter, aus deren Sicht ich mich gerne in ihre Welt entführen lasse. Auch Meggie, war  von Anfang an authentisch, versucht sie doch immer, Emma aus ihrem Schneckenhaus zu ziehen und ihr die Welt zu zeigen. Ich fühlte mich dabei auch an meine lieben Freunde erinnert, die keine Mühen scheuen, wenn es mir einmal nicht so gut geht, zu zeigen, was die Welt noch alles bereit hält.


Auszusetzen habe ich, ob meiner anfänglichen Schwierigkeiten, rein gar nichts an dem Buch. Mona Kasten ist ein wundervolles Debüt gelungen, von dem ich behaupten möchte, dass man es sich auf keinen Fall entgehen lasse sollte. Ich persönlich glaube, dass Mona uns noch viele schöne Romane schenken wird und freue mich schon riesig auf die Fortsetzung.

Ein Muss für alle Fantasy-Fans, die einer Liebesgeschichte nicht abgeneigt sind!



Von mir erhält das Buch 4,5 von 5 Leseeulen.



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