[Rezension] Das Kriegermädchen von Martina Fussel

27 Juni 2015


Impress| E-book|Band 2 |318 Seiten| Fantasy | Kaufen?


Worum geht es?

Surrende Pfeile, blitzendes Schwert, wallendes Haar über einer schweren Rüstung – keine Kriegerin des Waldvolks ist so stolz und anmutig wie Zahra. Neben ihrer Schnelligkeit auch mit ewiger Jugend beschenkt, kann es so gut wie keiner mit ihr aufnehmen. Erst als sie vom Schicksal ihrer Schwester hört, begreift sie, dass ihre Gabe eigentlich ein Fluch ist und dass sie gemeinsam fliehen müssen. Doch es gibt nur einen Ort, an dem sie in Sicherheit wären: Amaris, die Heimat des Kriegers Kelvin, dem sie einst einen Kuss versprochen hat…
                                                                                                                                       Quelle: Impress


Meine Meinung:

Aufmachung:

Ich persönlich finde die Cover der Impress-Titel eigentlich immer sehr schön. Man merkt, dass viel Liebe darin steckt und sie sind meistens äußerst detailgetreu. So auch bei diesem Buch. Das Cover passt richtig gut zum ersten Teil und ist mit eines der schönsten auf meinem Kindle.

Zum Inhalt:

In diesem zweiten Teil der Reihe geht es hauptsächlich um Kriegerin Zahra aus dem Volk der Jiri, die wir im ersten Teil als gute Freundin von Shaani kennenlernen durften.
Die Geschichte beginnt mit einer Art Traum, der einem eine grausige Vorahnung für die folgende Geschichte mitgibt. Danach setzt die Autorin nahtlos an den Cliffhanger vom ersten Band an. In den Fokus der Erzählungen geraten dieses Mal Zahra, Kelvin und Zahras Schwester Ayana. Zahra möchte ihre Schwester vor ihrer Mutter, der Göttin der Erde beschützen und muss deshalb mit ihr nach Amaris flüchten, wo sie erneut auf den Krieger Kelvin trifft. Auch die anderen Charaktere aus dem ersten Teil sind wieder mit von der Partie.
Erneut begeben sie sich gemeinsam auf eine Reise, deren Ausgang für alle ungewiss ist. Denn Ayana hat Fähigkeiten, die äußerst beängstigend sind und nicht jeder möchte diesen Glauben schenken.


"Mit ihr nicht streiten? Ich lachte. Leichter wäre es einem Fisch das Fliegen beizubringen."

Die Geschichte wird aus vielen unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, sodass wir einen guten Einblick in alle Charaktere erhalten. Auch das Rätsel um Shaanis Eltern spielt in diesem Buch eine weitere Rolle, wird  für meinen Geschmack aber etwas zu oberflächlich abgehandelt. Die Reise des Gespanns gestaltet sich dieses mal sehr spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wie auch schon beim ersten Teil bemängelt, wechselt die Erzählperspektive auch hier teilweise innerhalb eines Kapitels, sodass man sich immer erst einmal orientieren muss. Das finde ich sehr schade und hat den Lesefluss leider beeinträchtigt.

" Es muss doch eine Möglichkeit geben, wie sie glücklich werden kann. Sie soll eine unbeschwerte Kindheit haben, ohne Kampf und Krieg und ständige Flucht."

Dennoch muss ich sagen, dass das Buch viele unvorhergesehene Wendungen hatte, die mich sehr begeistert haben und mir viel Freude an dem Buch gegeben haben. Auch dieser Teil endet mit einem Cliffhanger, der noch viel schlimmer ist, als der im ersten. Ich kann nur andeuten, dass es hierbei um Leben und Tod geht. Eine sehr gemeine Stelle, um die Geschichte enden zu lassen. 
Schlussendlich ein sehr guter zweiter Band, der meines Erachtens deutlich eine Verbesserung zum ersten Teil aufweist. Ich vergebe vier von fünf Leseeulen und freue mich auf den letzten (?) abschließenden Teil der Reihe.


Habt ihr "Das Kriegermädchen" auch schon gelesen? Wie hat es euch gefallen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare, ich freue mich auf den Austausch.

Ein herzliches Dankeschön geht an Impress und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar und die tolle begleitende Leserunde.

Vielleicht magst du auch Folgendes

0 Kommentare