[Rezension] City of bones von Cassandra Clare

28 August 2015

Arena-Verlag | Band 1 | Taschenbuch | 500 Seiten | Urban-Fantasy | Kaufen?


Worum geht es?

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace.
Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!
Quelle: Arena-Verlag

Meine Meinung:

Zum Inhalt:

Als Clary einen Anruf ihrer Mutter erhält, mit der Bitte nicht nach Hause zu kommen und die Wohnung dann vollends verwüstet auffindet, ist sie sich sicher, dass irgendetwas vorgefallen sein muss. Keine Spur von ihrer Mutter. Dafür trifft sie in ihrem Garten erneut auf Jace, den Jungen, den scheinbar nur sie sehen kann. Jace rettet Clary und nimmt sie zum Schutz mit in das Institut. Doch dort wimmelt es von Schattenjägern. Clary begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutter und wird dabei immer mehr in die Machenschaften und Intrigen der Schattenjäger hineingezogen. Was Clary und Jace auf ihrer Reise erleben und was das Ganze mit den Schattenjägern auf sich hat, das müsst ihr natürlich selbst lesen.

Ich habe dieses Buch nun zum zweiten Mal gelesen, da ich die Reihe weiter verfolgen wollte, mich jedoch nicht mehr an den Inhalt des vorausgegangenen Buches erinnern konnte. Deshalb fällt meinen Meinung nun ein wenig anders aus, als sie es gewesen wäre, wenn ich das Buch zum ersten Mal gelesen hätte. 
Die Geschichte an sich hat einen guten Spannungsverlauf, da man anfangs nicht weiß, mit was für einer Welt man es zu tun hat. Scheinbar ständig gibt es aufregende Verfolgungsjagden und neue Geheimnisse. Die Charaktere sind mir größtenteils sympathisch, jedoch fällt beim Lesen nach so langer Zeit auf, dass Clary doch sehr impulsiv handelt und häufig einfach nicht nachdenkt, bevor sie etwas tut. Jace ist natürlich das Klischee schlichtweg, der harte Junge, der keinen Schmerz kennt und sich gerne in Gefahr begiebt. Simon, der beste Freund von Clary ist mit persönlich etwas zu weinerlich. Gerade aber die Nebencharaktere und deren Geschichten finde ich sehr gut gelungen.
Cassandra Clare schafft eine Welt ala Urban-Fantasy, die mich schon sehr in ihren Bann gezogen hat.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Jace und Clary weitergeht und freue mich schon, den nächsten Band zu verschlingen. Durch den kleinen aber feinen Cliffhanger zum Ende der Geschichte ist meine Vorfreude recht groß. Auch wenn wieder einmal die "verbotene Liebe" Avancen macht.

Zum Schreibstil:

Cassandra Clare schreibt sehr nüchtern und der Schreibstil ist durch wenige ausführliche Beschreibungen nicht sonderlich bildhaft. Man kann sich die Szenerie jedoch auch so sehr gut vorstellen. Die Sprache ist für mein Gefühl sehr an den Schauplatz angepasst, was jedoch nicht schlecht ist. Diesen Schreibstil würde ich vermutlich nicht sofort identifizieren können.
 


Fazit:

Eine spannende, fantasievolle Geschichte mit einem guten Spannungsbogen, die mir beim ersten Lesen jedoch besser gefiel. Ich vergebe vier von fünf Lesepunkten.


 



Da ihr das Buch vermutlich alle schon gelesen habt: Wie hat euch die Geschichte gefallen? Habt ihr das Buch schon mehrmals gelesen?

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