Rezension: Nothing more | Anna Todd*

19 September 2016

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Heyne Verlag | Band 6 | Paperback | 320 Seiten | Erotik | Kaufen?

 

Worum geht es?


New York ist anders als alles, was Landon bisher kannte. Aber er hat einen netten Job, liebt die Uni und kann seiner Exfreundin Dakota zum Glück aus dem Weg gehen. Sein winziges Apartment in Brooklyn teilt er sich mit seiner besten Freundin Tessa. Sie kennt sich mit Liebeskummer aus.
Als Landon sich plötzlich zwischen zwei schönen Frauen wiederfindet, ist es das totale Chaos. Extrem aufregend. Fast wie eine Sucht. Es wird sich schon irgendwie regeln, aber der Weg dahin ist vermutlich ... ziemlich crazy.

(Die Rechte am Klappentext liegen beim Heyne Verlag.) 

Meine Meinung:


Landon Gibson war von Beginn der After-Reihe mein liebster Charakter. Bodenständig, verständnisvoll, liebenswürdig aber trotzdem mutig. Die vorherigen Bände habe ich ab Band zwei abgebrochen, da mir das ständige Hin und Her zwischen Tessa und Hardin arg auf den Senkel ging. Also hatte ich Hoffnung, das Landon das schon wieder richten würde, sollte es in diesem Band doch um ihn gehen. Landon wohnt nun in New York und hat bisher nur wenig soziale Kontakte geknüpft. Seine Freundin Dakota hat sich vor vier Monaten von ihm getrennt und so versucht er nun mehr schlecht als recht, alleine auszukommen und nicht ständig an sie zu denken. Hierbei kommen ihm zwei Mädels ganz gelegen, die sich mehr oder weniger aktiv an ihn wenden. Doch Landon kann Dakota nicht vergessen und Probleme sind vorprogrammiert. Wie es Landon ergeht und ob Dakota ihm noch eine Chance gibt, das müsst ihr selbstverständlich selber lesen. 

Tatsächlich kam ich sehr schwer in die Geschichte hinein, was wohl vor allem daran lag, dass Landon auf mich wie ausgewechselt wirkte. Je mehr ich über ihn gelesen habe, desto weniger konnte ich den Landon wiederfinden, den ich so gerne mochte. Klar, fürsorglich und verständnisvoll war er noch immer, allerdings fehlte ihm bei vielen Aktionen der Mut. In vielen Szenen habe ich mich gefragt, warum er seine Meinung nicht vertritt, warum er überhaupt so eine "Ich scheue den Konflikt"-Haltung einnimmt. Das war nicht der Landon, den ich kannte und das hat mir nicht gefallen. 

Dazu kommt, dass ich die Reihe aufgrund von Landon lesen wollte. Denn die Reihe von Tessa und Hardin habe ich zum Schluss bewusst gemieden. Leider tauchen die beiden vehement auch in diesem Buch auf. Landon erlebt viel neues, geht an die Uni, hat einen harten Job und steht zwischen zwei Mädchen. Daher finde ich es sehr unverständlich, dass er die ganze Zeit über Tessa und Hardins Liebesleben nachdenkt. Auch das gab einen Minuspunkt, weil man in dem ganzen Buch tatsächlich nicht viel neues über Landon erfährt.

Leider ist mir zudem aufgefallen, dass Landon sich häufig wiederholt. Ein paar mal dachte ich: "Das habe ich doch schon mal gelesen."
Ich dachte beim ersten Mal tatsächlich, ich hätte vielleicht ein Mängelexemplar, weil sich eine Textpassage genauso las, wie einige Kapitel zuvor. Das war aber wohl tatsächlich so gewollt. Auch das fiel mir nicht positiv auf. 

Ihr seht, leider konnte ich dem Buch nicht viel abgewinnen. Wirklich schade, denn ich hatte mich sehr darauf gefreut. Die Geschichte ist ganz nett für zwischendurch, mehr aber leider auch nicht. Ich vergebe knappe drei Lesepunkte.


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